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Kinostart
27.03.2008 |
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Genre Animation/live-action
 Produktionsland / Jahr Dänemark / 2005
 Laufzeit 80 Minuten
 Bildformat 1:2,35
 Tonformat Dolby SRD
 Regie Anders Morgenthaler
 Schauspieler Stine Fischer Christensen, Thure Lindhardt, Tommy Kenter
 Film-Website http://www.princessthemovie.co.uk |
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| Inhalt Der 32jährige Geistliche August kehrt nach Jahren der Missionsarbeit im Ausland in seine Heimat zurück. Grund für seine Rückkehr ist der Drogentod seiner Schwester Christina. Sie war einst ein strahlender Pornostar, „The Princess“ genannt, deren Karriere wegen Drogenmissbrauch ein frühes Ende fand. August beschließt Christinas fünfjährige Tochter Mia, die seit dem Tod ihrer Mutter bei der Prostituierten Karen lebt, zu sich zu holen und für sie zu sorgen. Wütend über den Tod der Schwester und von Schuldgefühlen geplagt, beschließt August, Christinas Tod zu rächen. Dabei setzt er sich zum Ziel, den Namen seiner Schwester rein zu waschen und sie aus den schmutzigen Chroniken der Pornoindustrie zu entfernen. Begleitet wird er dabei von Mia, die er verzweifelt versucht zu beschützen. Seine Mission wird immer mehr zu einem brutalen und gewalttätigen Rachefeldzug. Wird irgendjemand diesen überleben?
ALLGEMEINE INFORMATION
PRINCESS ist Anders Morgenthaler’s Debüt für die Kinos, sein erster abendfüllender Streifen. Er besteht zu rund 80 Prozent aus Animation und im Rest aus „realem Film“. Dabei verwendet Morgenthaler dieselbe Technik wie bei seinem Abschlusswerk an der Dänischen Filmhochschule, „Araki – The Killing Of A Japanese Photographer“ aus dem Jahre 2002.
PRINCESS beinhaltet die Geschichte des Kreuzzuges eines einzigen Mannes gegen die Welt der Porno-Mafia – eine Welt, die jener Mann verantwortlich macht für den frühzeitigen Tod seiner Schwester. August ist der Name dieses Protagonisten, ein Geistlicher, der seine Schwester Christina sehr geliebt hat. Die wiederum war als Pornosuperstar unter dem Namen „The Princess“ ein Begriff in der Sex-Szene. August adoptiert die fünfjährige Tochter Mia seiner Schwester und beginnt dann – erschlagen von Kummer und Schuldgefühlen – seinen Rachefeldzug, um Christina’s Namen posthum rein zu waschen.
Anders Morgenthaler erklärt den Streifen PRINCESS als seinen radikal persönlichen Kommentar zur „Pornofizierung“ der Gesellschaft sowie dem Verschleiß von menschlichen Existenzen durch die Porno-Industrie. Dieser Industriezweig ist in den vergangenen zehn Jahren explosionsartig angestiegen und mittlerweile der drittgrößte in der Welt. Zehntausende von Frauen stoßen alljährlich zu diesem Business und verwandeln sich rasch von Normalbürgerinnen in Pornostars, oft mit schrecklichen Konsequenzen für die jeweilige Psyche.
Rein technisch steht PRINCESS für eine Erneuerung des Trickfilms, mit dem japanischen „Anime“-Konzept als Quelle der Inspiration. „Mein Ausgangspunkt für diesen Film war: Wie können wir den bestmöglichen Film machen mit den Richtlinien, die schon vorhanden sind“, erklärt Anders Morgenthaler seine Intention für PRINCESS. Und fügt hinzu: „Wir erreichten unser Ziel, indem wir uns existierender Animationstechniken annahmen, die in Europa nicht mehr verwendet werden.“
Bei den rund 20 Prozent Realfilm verkörpert Thure Lindhart (u. a. Angels In Fast Motion) den August, „The Princess“ wird von der jungen, hochtalentierten Stine Fischer Christensen (u. a. After The Wedding) gespielt. Mira Hilli Møller Hallund leiht der kleinen Mia ihre Stimme, andere Akteure sind Margarethe Koytu, Tommy Kenter oder Christian Tafdrup.
Das Manuskript von PRINCESS wurde von Regisseur Anders Morgenthaler selbst sowie der Drehbuchautorin Mette Heeno (u. a. Nynne, Terkel In Trouble) verfasst.
Die Optik des Films sowie die darin enthaltenen Charaktere wurden vom führenden Designer Rune Fisker entwickelt. Geschnitten wurde PRINCESS von Mikkel E. G. Nielsen (u. a. Dear Wendy, King’s Game). Der Soundtrack zum Streifen wurde von Mads Brauer und Casper Clausen komponiert.
PRINCESS ist von „Zentropa GRRRR“ produziert, finanziert ist das Werk von der „Shotgun Pictures GmbH“. Hauptproduzentin ist Sarita Christensen, Executive Producers sind Peter Aalbaek Jensen, Peter Garde, Thomas Häberle und Peter Rommel. Finanziell unterstützt wurde PRINCESS vom Dänischen Filminstitut „New Danish Screen“ durch dessen Künstlerische Leiterin Vinca Wiedemann. Der Streifen benötigte ein Budget von 8,9 Millionen Dänischer Kronen, was in etwa 1,2 Millionen Euro entspricht. |
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